Freitag, 31. Mai 2013

Das erste Mal


Dies hier ist das erste Mal, dass ich so einen Post schreibe. Er soll wundervoll sein. Vor Freude Farben sprühen und lebendig sein. Jeder soll sich mit mir freuen und mich halten.

Das Problem ist allerdings, dass ich es nicht mal selber kann. Halten.
Das Vetrauen fehlt jeglich. Hier und dort ist nur Leere, wo eigentlich etwas sein sollte.

Mein Leben ist nicht perfekt und ich bin es auch nicht. Von außen ja, da denkt wohl jeder, dass ich ein Stückchen heile Welt in mir trage und niemand mir so leicht etwas antun könnte. Dass ich immer dieses wundervolle Lächeln trage und egal zu welcher Zeit, jeden Menschen mit guter Laune anstecken kann. Nein - so ist es nicht.



Wenn ich alleine bin, bei mir, dann denke ich viel nach. Viel zu viel. Der Sinn des Lebens scheint mir unerreichbar. Die Normen der Menschheit stehen mir im Weg. 
Gefühle sind mir wichtig. Um die zu verstehen, bräuchte man, wissenschaftlich gesehen, viel Wissen. Ich erkläre sie mir auf meine Art.

Manchmal habe ich das Gefühl, das Leben einfach falsch verstanden zu haben. Ich hatte nicht richtig zugehört, als mir das Leben zugeflüstert hat, was meine Aufgabe ist und ich habe meine Chanche verpasst.

Seitdem ich aus dem Ausland zurückgekommen bin, das sind nun schon 30 Tage, geht es mir irgendwie anders. Ich habe das Gefühl, zu träumen. Theoretisch träume ich ein Leben, das ich eigentlich lebe. Doch dieses Gefühl tief in meinem Inneren und auch das Wissen in meinem Kopf machen mich krank. Das Leben will ich spüren. Und ich will nicht nur funktionieren. Ich bin es leid, meine eigene Marionette zu sein. 

Hier werde ich meine Erlebnisse mit euch teilen. 
Dies war mein erster Post.
Es folgen weitere.
Dies war zwar nicht wundervoll, aber
es ist die Wahrheit.



Ich kann mich nicht finden.